Auf dieser Seite gibt es ein paar Informationen über Betriebsräte bei Mc Donald’s.  Ihr erfahrt etwas über die rechtlichen Voraussetzungen, ein bisschen was über die Geschichte von Betriebsräten bei Mc Donald’s und über den Widerstand, mit dem man bei einer Betriebsratswahl vielleicht rechnen muss.

Auffällig ist in jedem Fall, dass beim weltgrößten Klopsebräter, der in seinen 1415 Restaurants 2011 über eine Milliarde Gäste bedient und dabei knapp 3,2 Milliarden Euro Umsatz gemacht hat, nur eine gute Handvoll Restaurants über einen Betriebsrat verfügen.

Damit liegt Mc Donald’s zwar im Durchschnitt der gastgewerblichen Branchen, die insgesamt gekennzeichnet ist von der Abwesenheit betrieblicher Mitbestimmung, doch würde man von einem Multi wie Mc Donald’s doch vielleicht etwas anderes erwartet haben.

Wie gesagt: Beim Burger King ist die Situation ähnlich mies und wahrscheinlich sind die Arbeitsbedingungen unter dem großen “M” insgesamt sogar noch erfreulicher als bei der Nummer Zwei in der deutschen Systemgastronomie. Doch trotz einer vorsichtigen Umorientierung in der Münchener Konzernzentrale seit 2006 ist die Zahl der Betriebsräte bei Mc Donald’s konstant niedrig.

Woran das liegt, darum soll es auf diesen Seiten gehen.

Es handelt sich bei dieser Webseite übrigens weder um eine gewerkschaftliche noch um die Seite eines existierenden Betriebsrates. Der Autor war vielmehr elf Jahre lang selbst in einem Mc Donald’s Restaurant bei einem Franchisenehmer beschäftigt und hat dort eine erstmalige Betriebsratswahl initiiert. Dem Betriebsrat gehörte er dann auch vier Jahre an, bis er als hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär zur Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten wechselte, wo er dann neun Jahre lang die Probleme von Beschäftigten aus der gewerkschaftlichen Perspektive bearbeitete.